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Iris Wolff: „Ich sehe die Dinge bildlich vor mir, wenn ich schreibe“

Als deutsche Schriftstellerin rumänischer Abstammung steht Iris Wolff an der Schwelle zwischen zwei kulturellen Welten. Obwohl sie den größten Teil ihres Lebens in Deutschland verbracht hat, führen ihre Geschichten immer wieder zurück nach Siebenbürgen, ins Kindheitsparadies. Im DLITE-Interview 2018 sagte sie "Ich sehe Dinge bildlich vor mir, wenn ich schreibe, wie in einem Film, der vor meinem inneren Auge abläuft."

Ihr aktueller Roman „Die Unschärfe der Welt“ erhielt begeisterte Kritiken und ist für wichtige Preise nominiert wie den Deutschen Buchpreis, den Bayerischen Buchpreis in der Kategorie Belletristik sowie den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis.

„Iris Wolff erzählt die bewegte Geschichte einer Familie aus dem Banat, deren Bande so eng geknüpft sind, dass sie selbst über Grenzen hinweg nicht zerreißen. Ein Roman über Menschen aus vier Generationen, der auf berückend poetische Weise Verlust und Neuanfang miteinander in Beziehung setzt.
Hätten Florentine und Hannes den beiden jungen Reisenden auch dann ihre Tür geöffnet, wenn sie geahnt hätten, welche Rolle der Besuch aus der DDR im Leben der Banater Familie noch spielen wird? Hätte Samuel seinem besten Freund Oz auch dann rückhaltlos beigestanden, wenn er das Ausmaß seiner Entscheidung überblickt hätte? In „Die Unschärfe der Welt“ verbinden sich die Lebenswege von sieben Personen, sieben Wahlverwandten, die sich trotz Schicksalsschlägen und räumlichen Distanzen unaufhörlich aufeinander zubewegen. So entsteht vor dem Hintergrund des zusammenbrechenden Ostblocks und der wechselvollen Geschichte des 20. Jahrhunderts ein großer Roman über Freundschaft und das, was wir bereit sind, für das Glück eines anderen aufzugeben. Kunstvoll und höchst präzise lotet Iris Wolff die Möglichkeiten und Grenzen von Sprache und Erinnerung aus – und von jenen Bildern, die sich andere von uns machen.“

(Homepage des Verlag Klett-Cotta mit Leseprobe: https://www.klett-cotta.de/buch/Gegenwartsliteratur/Die_Unschaerfe_der_Welt/117319 )

Interview mit Iris Wolff 2018: https://blog.goethe.de/dlite/archives/436-Ich-sehe-die-Dinge-bildlich-vor-mir,-wenn-ich-schreibe.html

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